Langzeit-EKG, 24-Stunden-EKG
Sehr häufig zeigt das Ruhe-EKG, wenn Sie wegen Herzrhythmusstörungen zum Internisten oder Kardiologen gehen, keine Auffälligkeiten. Beim 24-Stunden-EKG wird das EKG über 24 Stunden aufgezeichnet, um auch eher selten auftretende Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, und Extrasystolen zu erkennen. Weiters wird das Langzeit - EKG eingesetzt, um nicht erklärbare Schwindel und Ohnmachtserscheinungen abzuklären, die auch durch Herzrhythmusstörungen hervorgerufen werden können.
Patienten-Tipp: Das EKG wird über 4 Elektroden abgeleitet, die auf der Brust aufgeklebt werden. Diese Elektroden werden mit einem Aufzeichnungsgerät verbunden, das die Größe eines tragbaren Kassettenrekorders hat. Das Aufzeichnungsgerät kann man entweder mit einem Gürtel an der Hüfte befestigen oder es wie eine Umhängetasche tragen. Der Patient erhält bei der Anlage des Gerätes ein Protokoll ausgehändigt, in das er alle Tätigkeiten und Beobachtungen während der Laufzeit der Aufzeichnung eintragen kann. Der Rekorder darf nicht mit Wasser in Berührung kommen, d.h. Schwimmen, Duschen und Saunabesuche sind untersagt. Auch die Mikrowelle darf während der Untersuchungszeit nicht benutzt werden.